Trappentropfen  
   
 
 

Ein ganz besonderer Tropfen mit einer ganz besonderen Geschichte ....

Wir laden Sie ein, mehr über unseren Magenbitter,

den Altenweddinger Trappentropfen,

zu erfahren. Staunen Sie über die ganz besondere Geschichte eines einmaligen Getränks, das wir seit über 100 Jahren nach einem streng gehüteten Rezept selbst herstellen. Erfahren Sie mehr über die Großtrappe und unser Bestreben diese zu schützen.
Ein Bestellformular lädt dazu ein, das einmalige Getränk gleich zu probieren. Zusammen mit dem praktischen und eleganten Geschenkkarton ist der Altenweddinger Trappentropfen ein schönes Geschenk, nicht nur zu Weihnachten.


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Presse


Magenbitter für den Vogelschutz

Apotheker sammelt mit Trappentropfen Geld für bedrohte Vögel - Rezeptur ist geheim


von Klaus-Peter Voigt, 08.05.08

ALTENWEDDINGEN/DDP. Dietrich Wolff erinnert sich mit Wehmut an die Trappen in der Magdeburger Börde. Der 66-jährige Apotheker hat die stattlichen Tiere in seiner Kindheit noch rund um Altenweddingen beobachtet. 20 bis 25 Trappen, die zu den schwersten flugfähigen Vögeln der Erde gehören, lebten einst in der Region. Wolff legt zum Beweis einen Schulaufsatz aus dieser Zeit auf den Tisch. Auguste Hoyer schrieb damals über Schreibfedern von Krähen, Gänsen und Trappen. Die Zeit ist längst vorbei.

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Dr. Ernst Massute (1864 bis 1927) - Der Vater des Altenweddinger Trappentropfen

war Sohn eines Buchhändlers in Küstrin, absolvierte nach dem Schulbesuch eine Apothekerlehre, die er in Seelow / Mark mit der Gehilfenprüfung abschloss. Nach Gehilfentätigkeit in verschiedenen Apotheken studierte er ab 1886 in Leipzig Pharmazie bis zur Staatsprüfung. Seine naturwissenschaftlichen Studien beendete er 1888 mit der Dissertation über ein lebensmittelchemisches Thema.

Dr. Ernst Massute

Es folgte eine kurze Zeit als Militärapotheker und ab 1891 die Ausbildung zum Zuckerchemiker. 1892 erhielt er eine Anstellung bei einem holländischen Unternehmen, das auf der Insel Java (Indonesien) Fabriken zur Verarbeitung von Zuckerrohr betrieb. Dr. Ernst Massute leitete bis 1897 die Qualitätskontrolle der Rohrzuckerherstellung in den Fabriken der Firma.

Nach einer Zeit als Industrieapotheker in Königsberg kaufte er 1905 die Löwen-Apotheke in Altenweddingen, einem Bauerndorf in der Magdeburger-Börde. Bis zum Ende seines Lebens führte er den Betrieb, manchmal durch wirtschaftlich sehr schwierige Zeiten. Dies gelang nur durch den Einsatz aller Familienmitglieder. So musste Tochter Käthe ihre Schulausbildung abbrechen, um in der väterlichen Apotheke mit zu arbeiten. Sie heiratete später den Apotheker Kuno Wolff, der das Geschäft seines Schwiegervaters übernahm. Die Apotheke befindet sich noch immer im Besitz der Familie, heute bereits in der vierten Generation.

Massutes umfangreicher Nachlass bot seinem Enkel Dietrich Wolff nach Übergabe der Apotheke ein weites pharmazie- und familienhistorisches Betätigungsfeld. In Zusammenarbeit mit dem Börde-Museum Burg Ummendorf illustriert Wolff nun in einer einmaligen Sonderausstellung das Leben seines Großvaters Massute und dessen Java-Aufenthalt. Unterstützt wurde und wird er dabei von seinem inzwischen verstorbenen Bruder Klaus Wolff (auch Apotheker) und von Guido Skirlo (Historiker). Ausstellungseröffnung war am 14. April 2014. Noch bis 30. November 2014 können Interessierte die Ausstellung im Börde-Museum besuchen, jeweils dienstags bis sonntags und an Feiertagen von 12 bis 17 Uhr.

 

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